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KEINE GEISTER, DIE ER RIEF | NO GHOSTS HE CALLED

Experimental Film | 39 Minutes | HD | Sibiria/ Russia | 2019.
German & Russian w/ English subtitles.

In „No Ghosts He Called,“ someone goes to Siberia for a necromancy. However, the incantation is not quite according to plan, evidently he has called the wrong spirit and so a lot of strange events unfold until even the director appears in the film itself. The question of whether the actor, the character or the whole movie itself has been enchanted thereby triggers further, curious associations.

Cast: Werner Eng | Evy Schubert Special Appearance: Nadeshda Kalashnikowa | Ira Iutina | Viktor Ilieff | Margarita Breitkreiz Written / Directed/ Photographed by: Evy Schubert Edited by: Evy Schubert | Laia Prat| Music: Micha Kaplan | Sound Mastering: Dirk Mielenhausen | Color Grading: André Froelian/ Fairgrade

YOUKALI

Youkali

A film by Oswaldo Diaz Medina
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB)

!!! Worldpremiere at the 45. LUBUSKIE LATO FILMOWE 2016

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Cinematographer: Paul Rohlfs
Producer: Tara Biere
Editor: Laia Prat

Kenny (31) arrived from Sri Lanka, having come to Germany to further his career as a musician. He rents a spare room from Rola. Rola (80) lives alone on the outskirts of Berlin, where she sometimes needs to protect herself by carrying a gun. In living together these two different individuals find that life is not merely dependent on personal security, instead discovering the possibility that our dreams may define our true reality.

KORRIDOR NR. 50

Ein Film von Evy Schubert
Experimental shortfilm, HD, 23 min, Berlin, 2015

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Cast: Adolfo Assor, Bärbel Bolle, Pia Micaela Barucki, Matthias Buss, Werner Eng, Bernd Grawert, Florent Mannant, Jessy Moravec und Sabine Waibel.

Drehbuch, Regie & Produktion: Evy Schubert
Kamera: Sebastian Klatt
Montage: Laia Prat
Szenenbild Jana Wassong
Ton Sonja Baeger
Musik: Daniel Dominguez Teruel
Sound design: Dirk Mielenausen
Farbkorrektur: André Froelian

KORRIDOR NR. 50 ist ein surreales und phantastisches Portrait von acht Bewohnern, die nichts gemeinsam haben, außer der Tatsache, dass all ihre Einzimmerwohnungen auf dem gleichen Korridor eines einfachen Mietshauses liegen. Eigentlich aber steht das Haus schon seit Langem leer und nur für kurze Zeit beleben die Bewohner wie Geister das Gebäude, um zusammen ein großes, soziales Panoptikum zu repräsentieren. Da ist zum Beispiel der Mathematiker, der mit einem Hahn zusammenlebt und über eine mathematische Abhandlung zur Völkerverständigung gelangen möchte oder die zwei Studentinnen, die sich gegenseitig in ihren Händen lesen, aber die Vergangenheit vorhersagen, die nicht stattgefunden hat. Ferner gibt es ein Schriftstellerpärchen, das über die Entwicklung eines kafkaesken Romans ihre Beziehung verhandelt, einen Kriegsveteranen, der, um mit seinem Trauma umzugehen, eine Umschulung zum Verkäufer vollzieht oder die Schnapsbrennerin, die ihre Nachbarn mit Selbstgebranntem versorgt.

GEGENSTEINE

Ein Film von Irina Arms

!!! FESTIVAL DE CANNES 2014 – FESTIVAL CORNER

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Besetzung: Bri Krebs
Drehbuch, Regie, Komposition & Produktion: Irina Arms
Kamera: Sven Jakob-Engelmann
Schnitt & Compositing: Laia Prat
Colorist: Jörg Fechner
Tongestaltung: Paul Milmeister
Sound design: Jan Persimmon
Kostüm & Szenenbild: Michael Perev
Maske: Olga Perev

Am äußersten Rande des Harzes ragen zwei Felsen aus der Ebene. Sie heißen der “Stumme” und der “Laute” und sie stehen im Zentrum dieses musikalischen Experimentalfilmes. Der “Stumme” wirft kein Echo und er ist Teil der Teufelsmauer. Es wird überliefert, dass er schon viele verzweifelte Menschen zu sich geholt hat. Er zieht sie mit geradezu magischer Macht an und bringt sie dazu, auf seine Spitze zu klettern. Dann, wenn die armen Opfer sich zur Spitze hinauf gekämpft haben, stürzen sie sich -wie gegen ihren eigenen Willen- in den Tod. In die Nähe dieses unheimlichen Ortes hat es eine junge Russin verschlagen. Für sie sind die Gegensteinen ein geheimnisvoller und schöner Ort, vor allem deswegen, weil dies die letzte Erhebung ist, die vor der gewaltigen Ebene steht, die sich von hier bis hin zum Ural erstreckt. Die junge Frau hat großes Heimweh, sie hat unendliche Sehnsucht nach ihrer Heimat und wir begleiten sie auf dieser Traumreise nach Valaam, dem Jerusalem des Nordens. Dort steht ein Kloster auf einer einsamen Insel im Ladoga See von Russland. Auf dieser verbotenen und geheimnisvollen Insel, auf der Eremiten und Heilige leben, ist die junge Frau aufgewachsen und so schwer ist ihr ums Herz, dass dass sie jegliche Lebenslust verliert und in den Bann des “lauten” Felsens gerät. Gefasst begibt sich auf den Weg in den Tod. Doch dann passiert etwas, das plötzlich alles verändert. Dieser Film ist ein visuelles und musikalisches Gedicht, welcher die Wahl beleuchtet, die wir alle in unserem Leben haben.