Hier und Dort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinodokumentarfilm von Bettina Renner

Haris ist fünfzehn Jahre alt. Er ist in Dresden geboren und aufgewachsen, und fühlt sich deutsch, ganz selbstverständlich. Aber jetzt, in seiner Pubertät, entdeckt Haris nicht nur die Mädchen für sich, sondern auch sein „Anderssein“, wie er sagt. Seine bosnischen Wurzeln. Er erkundet, was das Bosnische in ihm ist oder sein könnte und konstruiert sich seine ganz eigene Identität.

„Hier und Dort“ erzählt die Geschichte des Teenager Haris und seiner Familie. Ein Film, der vom Erwachsenwerden eines Jungen erzählt und dabei einer universellen, elementaren Frage des Lebens nachgeht: Was ist Identität? Wie konstruieren wir uns unsere Identität? Welchen Einfluss hat das Außen auf die Selbstzuschreibung? Was entnehmen wir unserem Inneren? Wie entdecken wir uns? Haris wird mit seinen Schwestern in Streit geraten. Sie leben ihm beide das Bild einer modernen Frau vor – doch ihm schwebt ein ganz anderes Rollenmodell vor. Wie kommt er auf diese Gedanken?